Rumtreiber
BLOGEINTRAG #14 - WELTREISETAG 54 - 59

Amazonas

27.06. - 02.07.2019 - Wildnis pur im Herzen des sagenhaften Regenwaldes
Jetzt wird‘s heiß ... !
GENUG jetzt mit langen Hosen, Kälte und eisigen Nächten! Wir wollen jetzt Hitze, Luftfeuchtigkeit und Shorts ... unsere nächste Destination bietet hierfür die idealen Bedingungen: Iquitos liegt im Norden Perus am Amazonas. Diese Stadt mit ihren über 400.000 Einwohnern ist übrigens nur über den Wasser- oder Luftweg erreichbar, was für uns bereits jetzt schon nach Abenteuer klingt.
    Lebendiges Iquitos

    Wir erreichen Iquitos am frühen Abend und nach Öffnung der Kabinentür (wir haben den Luftweg von Cusco aus gewählt) versetzt uns das feuchtheiße Klima dieser Region eine tropische Ohrfeige ... ENDLICH!!! Da isses wieder ... unser Lieblingswetter! Und irgendwie hat dieser Ort etwas an sich, was wir so eher an Asien kennen: Tuktuks soweit das Auge reicht und Rollerverkehrschaos! Im Hostel „Hospedaje Neydita" (Tipp unserer Reisebuddies Sofia und Johnny) angekommen, nimmt uns Luis in Empfang - ein Gastgeber, wie er im Buche steht: hilfsbereit und uns „Willkommen"-heißend nimmt er uns an der Tür in Empfang und zeigt uns seine schlichten und einladenden Räumlichkeiten.


    Wir möchten in dieser Ecke der Welt gerne eine „richtige" Dschungeltour machen (auf den Begriff „richtig" kommen wir gleich noch mal zurück), Luis bietet uns seine Hilfe bei der Suche einer geeigneten Agentur an. Die Auswahl eines passenden Anbieters gestaltet sich nicht ganz so einfach - Todschlag-Argument unsererseits: wir wollen die Natur so sehen, wie sie wirklich ist ... keine FAKE-Auffangstationen, die eigentlich getarnte Zoos sind und die Tiere in Gefangenschaft halten; keine „Gewaltaktionen", um die Tiere auf „Teufel komm raus" aus ihrem Lebensraum zu zerren, um sie den Touristen präsentieren zu können; kein Streichelzoo. Wenn wir bestimmte Arten in freier Wildbahn sehen, freuen wir uns riesig! Wenn die Tiere sich lieber im Dschungel zurück ziehen, dann sollen Sie die Möglichkeit dazu haben.
    Morgendlicher Spaziergang durch die Stadt

    Am nächsten Morgen erkunden wir erst mal die sagenhafte Stadt am Amazonas und spazieren zum Flussufer. Kolonialbauten am Fuße des sagenumwobenen Flusses reihen sich an einander und irgendwie hat der Ort etwas Magisches.
    Nach einem kleinen Frühstück am Ufer arrangiert unser Gastgeber Luis ein Treffen mit einem Dschungeltour-Anbieter, der seiner Meinung nach zu unseren Anforderungen passt. Zwei weitere Interesstinnen, Clara und Silvana aus Deutschland, reihen sich in die Zuhörerschaft mit ein. Wir stellen unsere Fragen und kommen zum Entschluss: LET'S DO IT!!
    Jetzt aber DALLI DALLI!
    Die Tour soll am nächsten Morgen starten ... dachten wir :-) Als wir eine halbe Stunde später den Betrag in Cash in der Agentur vorbei bringen, heißt es: „Okay Leute, der einzige Ort, den wir mit dem Auto auf dem Weg zur Lodge erreichen können, ist Nauta - von dort geht es mit dem Boot über den Amazonas weiter. Doch in Nauta startet heute um 0:00 Uhr ein Lehrerstreik und alle Straßen werden blockiert sein. Wir müssen JETZT los ..." ... Jetzt?! Gestern Nacht haben wir erst alles aus den Taschen gerissen und müssen jetzt noch duschen, einige Dinge (Regencapes, Moskitospray, Klopapier etc.) einkaufen, umpacken und die großen Gepäckstücke deponieren. Und das alles in anderthalb Stunden. Wir rennen durch Iquitos, um uns mit dem Nötigsten auszustatten, denn die Tage werden sehr „Basic" werden. In den Daypack kommt nur das Nötigste - den Rest bewahrt Luis für uns auf (der Arme hat extra für den Abend eingekauft und wollte für uns kochen!). In Nullkommanix sind wir Dschungel-fit und stehen mit Clara und Silvana zur Abholung bereit. Unterwegs lesen wir noch 2 israelische Begleiter auf, die uns ebenfalls auf der Tour begleiten werden.
    Die Fahrt nach Nauta gestaltet sich lustig und die Gruppe versteht sich sehr gut. Einzig unser Tourguide Ricardo hat erst mal „schlechte Laune", denn er kommt gerade erst von einer 5-tägigen Tour zurück, um aufgrund des Streiks gleich wieder ins Auto zur nächsten Runde zu steigen. Den kurzen Unmut können wir verstehen. Es muss nun alles improvisiert werden, da keiner mit diesem schnellen Aufbruch gerechnet hat. Im Dunkeln kommen wir in Nauta an und legen die letzten Meter im Tuktuk zum Hafen zurück. Mit dem Langboot geht es in tiefster Nacht über den Amazonas zu unserer Lodge - einfache Hüttenverschläge, die nur mit dem Gröbsten ausgestattet sind.
    Unsere „Bushaltestelle“ in Nauta am Amazonas
    Wer einen hohen Hygieneanspruch und Probleme mit Insekten hat, sollte sich hier vielleicht eine luxuriösere Variante aussuchen. Für uns passt das auf jeden Fall! Ricky und seine Truppe rennen durch die Gegend, um uns die Matratzen mit Moskitonetzen auszustatten und alles soweit zu richten. Nach einem improvisierten Abendessen fallen wir in die Kojen und im Kreise verschiedenster Spinnenarten um uns herum in den Schlaf.
    Sternenhimmel über dem Amazonas
    Ich glaub, ich „spinne“
    Der Wecker klingelt ... wir schlagen die Augen auf ... und schauen durch unser Moskitonetz ins tiefe Grün des Amazonas-Dschungels. Die Geräuschkulisse ist unfassbar und mit nichts zu vergleichen, was wir bisher erfahren haben - und das, obwohl wir bereits die ein oder andere „Tropen-Erfahrung“ gemacht haben. Aber das hier ist echter Primary Forest! Bereits in der Nacht hat diese Akustik schon für riesige Vorfreude gesorgt auf das, was uns erwartet aber dieser Blick in der Früh lässt unser Herz im Dreivierteltakt schlagen!
    Im Gemeinschaftsraum nehmen wir unser Frühstück zu uns. Haustiere gibt's hier übrigens auch - neben unzähligen Spinnenarten bewohnt auch Rosita, eine „Pink-Foot-Tarantula“, die Hütte. Ihr Herrchen setzt uns das fluffige Tier auf Anfrage auf die Hände - kuscheln mal anders, auch wenn wir schon des Öfteren mal in diesen Genuss kamen und das nicht der erste „Tarantel-Kontakt“ für uns ist. Trotzdem faszinierend, diese Achtbeiner.
    Die Touren der nächsten Tage ermöglichen uns einen Einblick in dieses komplexe Ökosystem. Mucksmäuschenstill im Boot sitzend, erspäht unser Guide Ricky einen Dschungelbewohner nach dem anderen. Manchmal dauert es etwas, bis unser ungeschultes Auge die Tiere im Dickicht erkennt ... aber mit einem Mal sehen wir sie! Und schnell wird klar: es schauen immer mehr Augen aus dem Dschungel heraus als hinein ...
    Viele verschiedene Primatenarten wie Spinnenaffen, Totenkopfäffchen oder die roten Brüllaffen begegnen uns. Reiher, Geier, Aras und noch unzählige andere Vögel fliegen über unsere Köpfe hinweg oder beobachten uns von den flussnahen Ästen aus. Sogar ein Faultier können wir in einer fernen Baumkrone ausmachen. Leguane relaxen in luftiger Höhe - bis heute wussten wir nicht, wie weit diese Tiere in den Bäumen nach oben klettern können.
    Nicht nur Tiere begegnen uns auf unseren Touren - auch die Menschen nutzen den Verkehrsweg Amazonas, denn an seinen Ufern befindet sich weit verstreut das ein oder andere Dorf bzw. Wohnhaus.
    Wie sich herausstellt, ist Ricky genau der richtige Guide für uns: er ist hier im Dschungel aufgewachsen und respektiert die Natur in jeder Facette und die Balance, die hier zwischen den Kräften herrscht und herrschen muss. Es bricht ihm das Herz wenn er hört, dass Tourguides Schlangen erschlagen, weil Touristen Angst davor haben. Sein Traum: ein Kolibri-Domizil für sich zu bauen, in dem die kleinen Vögel eine Zuflucht und genügend Nahrung finden.
    Solch sanfte Töne von einem ganzen Kerl wie Ricky? Er selbst hat eine abenteuerliche Vergangenheit hinter sich. Mitglied in der peruanischen Armee - Spezialeinheit, Erpressung durch Guerilla-Kämpfer, die in den 90ern für sehr viel Gewalt im Land gesorgt haben, Folter durch die Polizei, die ihn für einen solchen Guerilla gehalten hat ... da können wir seine Pläne durchaus nachvollziehen.
    Die Schatzkammer der Erde
    In den folgenden Tagen sind wir viel mit dem Boot unterwegs. Wir durchstreifen den Hauptstrom des Amazonas, erforschen aber auch viele Nebenarme. Aber auch Wandertouren quer durchs Dickicht gehören zu unseren täglichen Ausflügen dazu. Meist geht's schon vor dem Frühstück los.

    Dann stärken wir uns kurz und brechen zu einem neuen Abenteuer auf. Gegen Mittag wird es ruhiger im Dschungel denn das Klima ist dann am unangenehmsten. Nachmittags und vor allem nachts gibt es dann wieder viel zu sehen und die Touren offenbaren dem Amazonasbesucher wieder ganz neue Perspektiven.
    Ricky zeigt uns beispielsweise auf einer unserer Wanderungen durch das Dickicht, welche Heilkräfte diese ökologische Schatzkammer bereit hält und wie man das Nötigste zum Überleben findet - nämlich Trinkwasser. Wir probieren verschiedenste Früchte, unter Anderem eine Art Dschungelapfel, der wirklich sehr lecker schmeckt.
    Auszug aus dem kleinen Dschungel-Apotheken-1x1
    * Die Rinde des weißen „Knoblauch-Baums“ eignet sich zum Einreiben als Abwehr von Moskitos; außerdem kann man einen Tee daraus zubereiten, der fiebersenkend wirken soll
    * Mit Termiten einreiben hilft übrigens auch gegen die fliegenden Plagegeister (wir haben allerdings darauf verzichtet)
    * Schlägt man die Äste einiger Bäume ab, kann man von ihrem Inneren viel Trinkwasser gewinnen - eine lebensrettende Maßnahme im Ernstfall
    * Vorsicht ist bei den schwarz-gefärbten Lianen geboten! Sie enthalten ein wirkungsvolles Gift, mit denen man laut Ricky das Leben ganzer Seen vernichten kann
    Hier wimmelt es nur so von Leben! Auf jedem Zentimeter des Regenwalds findet sich ein kleines Tierchen wieder. Wir stoßen beispielsweise auf einen Baum, in dessen Zweigen, Ästen und sogar Blättern kleine Ameisen mit ihren Brutgelegen leben, die den Baum mit ihrer Säure vor Fressfeinden schützen und im Gegenzug eine sichere Bleibe bewohnen dürfen. Bricht man eines der Blätter am Schaft auf, wimmelt es nur so vor patrouillierenden Ameisen - ein Paradebeispiel der perfekten Symbiose.
    Nach den Touren sind wir immer ziemlich gerädert - von den Wanderungen (der Untergrund ist in der Regel nicht wirklich einfach begehbar), der Hitze und den Eindrücken. Nach dem Essen wird noch eine Runde Karten gespielt aber um 8 Uhr verabschiedet sich der Stromgenerator, der dann bereits seit 5 Uhr nachmittags läuft. Dann heißt es entweder: auf zu einem nächtlichen Exkurs oder ab ins Bett! Auf einem dieser Exkurse sind wir übrigens auch mal einer schwimmenden Tarantel begegnet (dieses Verhalten war uns bisher nicht bekannt, ist wohl aber in Tarantelkreisen üblich, um kurze Strecken zurück zu legen), nach dem wir auf einem Baumstamm balancierend das Boot mal wieder im strömenden Regen aus den Fängen der Wildnis befreien müssen ... unter ständiger Beobachtung mehrerer Kaiman-Augenpaare.
    Adi beeindruckt die Runde mit seinen unglaublichen Kartentricks!
    Die vielen Vogelarten lassen sich übrigens am besten in der Morgendämmerung beobachten - es hat schon etwas Mystisches, den Amazonas bei Sonnenaufgang erwachen zu sehen. An diesem Tag bleiben wir übrigens in einem zunächst idyllisch wirkenden Seerosenwald stecken und werden von einer Armada organgefarbener Spinnenhorden überrannt. Aber mit vereinten Kräften zerren wir uns durch dieses undurchdringbare Geflecht irgendwie durch. Puh!
    Wir sehen Seerosen, die so große Blätter besitzen, dass Adi sich der Länge nach drauf legen könnte. Um dort hin zu gelangen, müssen wir uns über einen matschigen Untergrund bewegen, der wie Treibsand reagiert ... verschiedene Teilnehmer unserer Gruppe bleiben auch mehrmals stecken und müssen von einigen Leuten mit viel Körpereinsatz befreit werden - boah, und das ist gar nicht so einfach und der ein oder andere Gummistiefel verschwindet im Nirvana! Aber wir Zwei haben Glück und bleiben vom Versinken verschont. Der Trick ist, auf vorhandene Äste oder Blätter zu treten oder einfach elfengleich über den heimtückischen Morast zu schweben.
    Von Moskitos halb zu Tode gestochen, bei über 30 Grad in langen Klamotten kurz vorm Hitzschlag total verdreckt durchs messerscharfes Gras gekämpft, kommen wir am gigantischen Seerosenfeld an. YEAH! Davon kann man auf jeden Fall noch seinen Enkeln gemütlich im Schaukelstuhl erzählen (und vielleicht die Story noch mit der ein oder anderen erfundenen Komponente würzen: „ ... hab ich Euch jemals von der Geschichte erzählt, als ich im Dschungel diese 12-Meter-Anaconda mit einem Gummistiefel KO geschlagen habe ...?").
    Der Regenwald macht übrigens seinem Namen alle Ehre. Denn hier kann es wirklich von einer auf die andere Minute in Strömen regnen! Nieselregen ist hier, glauben wir, eher selten - wenn, dann richtig! Auf den Touren sollte man daher immer eine Regenjacke oder besser ein Cape im Gepäck haben.
    Unsere Klamotten sind nach 3 Tagen so verdreckt, dass man sich nicht mehr die Mühe machen muss, sie ordentlich gefaltet auf den einzig vorhandenen Stuhl zu legen ... die bleiben einfach in der Ecke von selbst stehen. Aber es macht einfach riesig Spaß, das alles erleben zu dürfen!
    Jungle-Catwalk
    Der Herr trägt gedeckte, Moskito-abwehrende Farben und dazu passendes Gummi-Schuhwerk.
    Hinter den Kulissen
    Viel Zeit zum Umziehen bleibt nicht - durch die natürliche Patina der Kleidung nach 3 Tagen Dschungel schlüpfen wir in Windeseile in die neuen/alten Roben.
    Drama, Baby!
    Kleine Accessoires, wie der selbstgebastelte Moskito-Abwehr-Fächer, peppen jedes Outfit auf!
    Am letzten Abend genießen wir den Sonnenuntergang auf dem Amazonas, der einfach unvergleichlich und atemberaubend ist! Rosa Flussdelphine und kleine graue Tümmler begleiten uns oftmals auf unseren Touren - und an diesem Abend springen wir in den Amazonas und planschen gemeinsam mit diesen unglaublichen Tieren im lauwarmen Wasser. Die dort ansässigen Piranhas interessiert das zum Glück nicht.
    Dieser Moment zählt eigentlich mit zu den ergreifendsten auf unserer bisherigen Reise und wir können kaum die richtigen Worte für dieses Gefühl finden. Wir nehmen ständig so viele Eindrücke auf und genießen diese zutiefst - doch es gibt diese ganz besonderen, berührenden & emotionalen Erfahrungen, in denen uns bewusst wird, welches Privileg wir eigentlich haben ... wir sind wirklich hier ... und schwimmen mit Delphinen im Amazonas ... Erlebnisse, über die wir früher nur in unseren Kinderbüchern gelesen haben.
    Nun kommt der Tag, an dem unser Dschungel-Abenteuer vorbei ist. Da wir ja einen Tag früher starten mussten, durften wir 4 Tage in diesem natürlichen Habitat verbringen - ein einmaliges Erlebnis. Während der mehrstündigen Rückreise freuen wir uns so langsam aber auch wieder auf eine gescheite Dusche, saubere Klamotten und eine geputzte Toilette :-)
    Abends empfängt uns Luis, der seine Essenseinladung auf unseren erneuten Ankunftsabend verschoben hat ... wir können unser Glück kaum fassen und freuen uns so sehr darüber! Somit lassen wir den Abend und somit unser Dschungel-Abenteuer in illustrer Runde bei leckerer Kost und einem Bierchen ausklingen.

    Das Luis für die gesamte Hostelbewohnerschaft Essen besorgt hat (gekocht wird gemeinsam), entzückt uns so sehr und er zeichnet sich eben auch dadurch noch mehr als wundervollen Gastgeber aus, der er sowieso schon ist. Jeder trägt zwar etwas zum gemeinsamen Dinner bei (aufgrund der Kurzfristigkeit und weil’s zu uns Deutschen passt, haben wir das Bier besorgt), aber das Groh hat wirklich Luis organisiert - für uns keine Selbstverständlichkeit und bisher einmalig unter unseren zahlreichen Gastgebern. Mit vielen verschiedenen Nationen immer wieder am Tisch zu sitzen und sich über Reisen, Glaube, Politik sowie Wünsche & Träume auszutauschen - DAS haben wir uns eben auch von dieser Weltreise erhofft. Und hier sitzen wir mal wieder ... Morgen setzen wir unsere Reise schon wieder fort und verabschieden uns vom vielfältigen, wundervollen Peru.
    Unser Fazit
    Die Dschungeltour mit Ricardo von „My Amazon Tours" werden wir so schnell nicht vergessen. Und deshalb können wir auch nicht genug betonen, wie wichtig es ist, die richtige Agentur auszusuchen, um das dortige Ökosystem einfach nur beobachten zu können, ohne es durcheinander zu bringen. Wir können Euch gar nicht genug ans Herz legen, wie wichtig & elementar die Auswahl der Agentur in diesem Fall ist! Informiert Euch wirklich ausgiebig und macht den Anbietern klar, was Ihr erwartet. Diese Touren kosten meist ein bisschen mehr, machen aber einen gewaltigen Unterschied.
    Kontaktdaten unseres Guides Ricky

    Wir haben tiefe Ehrfurcht vor dieser wilden Natur, die wir erleben durften, in der ein Rädchen ins andere greift und nur der Mensch (bis auf wenige Ausnahmeexemplare wie Ricky) dieses Gleichgewicht durcheinander bringt. Jedes Tier, sei es noch so klein, bunt oder giftig, hat seine Aufgabe. Jedes Pflänzchen erfüllt einen bestimmten Zweck. Wir sind sehr dankbar dafür, in den vergangenen 4 Tagen Zeuge dieses Zusammenspiels gewesen sein zu dürfen. Als wir einige Wochen nach unserem Besuch erfahren, dass gigantische Gebiete dieser Art in Peru & Brasilien in Flammen stehen, zieht es uns den Boden unter den Füßen weg ...
    Es ist zwar eine Binsenweisheit, aber Regenwaldgebiete werden immer rarer und gehören doch zu den schätzenswertesten und wertvollsten Regionen dieses Planeten! Und dafür sollen & müssen wirklich alle Menschen Ihren Beitrag leisten.

    Seht mehr in unserem folgenden Vlog
    Made on
    Tilda